Wirkmechanismen der neuartigen Impfstoffe

Alex Keller TCM Praxis

4. Nov. 2021

Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit. Es sollte also jeder Person das Recht zugestanden werden, ihre eigene Nutzen-Risiko-Analyse zu machen, aufgrund derer sie einen Impfentscheid trifft.

Liebe Freunde, geschätzte Patientinnen und Patienten
Ich werde immer wieder auf den neuen Impfstoff von Johnson & Johnson angesprochen. Er wird angepriesen, wie ein traditioneller Impfstoff zu funktionieren und sei somit eine gute Alternative für Personen, die den neuen mRNA-Impfstoffen skeptisch gegenüberstehen. Dies ist nicht nur irreführend, sondern schlicht eine Fehlinformation. Deswegen fasse ich nachstehend die Wirkweisen der erhältlichen Impfungen zusammen.
Wirkmechanismen der traditionellen Impfstoffe
Die sogenannt traditionellen Impfstoffe werden in Tod- und Lebend-impfstoffe eingeteilt. Lebendimpfstoffe - wie zum Beispiel Masern oder Windpocken - bestehen aus lebendigen, abgeschwächten, also in der Regel nicht krankmachenden Erregern. Totimpfstoffe enthalten tote Bakterien oder Viren - wie Polio oder FSME - oder Teile des Erregers - wie bei Keuchhusten oder Hepatitis B. Diesen Substanzen werden Zusatzstoffe wie zum Beispiel Aluminium zugefügt, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte.
Der Wirkmechanismus besteht hier darin, dass Viren, Bakterien oder Teile davon in den Körper gespritzt werden, das Immunsystem diese Erreger kennenlernt und so eine Immunisierung stattfinden kann.
Wirkmechanismen der ‘neuen’ Impfstoffe
Sämtliche aktuell weltweit verfügbaren Corona-Impfstoffe gehören nicht zu den Gruppen der Tod- oder Lebendimpfstoffen. Es sind folgende:
- mRNA-Impfstoffe (Pfizer, Moderna) - DNA-Impfstoffe (in der Schweiz nicht erhältlich) - Virale Vektor-Impfstoffe (Johnson & Johnson, AstraZeneca, Sputnik V)
Alle diese experimentellen Substanzen müssten korrekterweise als gene-tische ‘Impfstoffe’ bezeichnet werden. Bei diesen neuartigen ‘Impfstoffen’
werden nicht wie früher Erreger in den Körper gebracht, sondern der genetische Bauplan der typischen „Spike-Proteine“ des Sars Cov II Virus und somit die eigenen Körperzellen dazu veranlasst, diese Proteine selber zu produzieren. Auch diesen Impfstoffen werden Zusatzstoffe (zum Bei-spiel Nanopartikel) beigefügt, über deren Wirkungen wenig bekannt ist.
Wirkmechanismus des viralen Vektor-Impfstoffs (Johnson & Johnson)
Der einzige Unterschied zwischen dem Vektor-Impfstoff und den mRNA oder DNA-Impfstoffen besteht darin, dass der genetische Bauplan der Spike-Proteine in ein Trägervirus (Vektor) eingepflanzt wird. Letztlich kommt auch DNA beziehungsweise mRNA (also der genetische Bauplan) in die Zelle und veranlasst dort die Spike-Proteine Bildung.
Sicherheit der befristet zugelassenen Impfstoffe
Vor diesen Corona-Impfstoffen haben es sowohl mRNA-, wie auch DNA-Impfstoffe noch nie über die zweite - der total vierstufigen - klinischen Studienphase hinaus geschafft. Sämtliche Versuche mussten aufgrund gravierender Nebenwirkungen gestoppt werden. Dies teilweise erst nach zwei oder drei Jahren. Somit wurde in der Humanmedizin noch nie ein Impfstoff dieser Wirkmechanismen zugelassen. Einzig bei den viralen Vektor-Impfstoffen, der dritten Gruppe gibt es eine kleine Historie zugelassener Impfstoffe. Die meisten davon allerdings in der Veterinär-medizin. Dass dort nicht die gleichen Sicherheitsstandards wie in der Humanmedizin gelten ist unumstritten. Der einzige, mir bekannte zuge-lassene Vektor-Impfstoff ist gegen Ebola. Wobei zu bedenken ist, dass die Nutzen-Risiko-Analyse bei einer Krankheit mit einer Sterblichkeit von 70% anders ausfällt, als bei Covid 19 (Sterblichkeit laut WHO unter 0,2%).
Ein Impfstoff durchläuft normalerweise eine Studienphase von acht bis zwölf Jahren. Diese ist notwendig, um eine angemessene Nutzen-Risiko-Analyse zu machen. Dieser Prozess wird in vier Phasen eingeteilt, die jeweils 2-4 Jahre dauern und in sich abgeschlossen sein müssen, um in die nächste Phase überzugehen. Diese Prozesse wurden von der Wissen-schaft hart erkämpft, auch gegen den Widerstand der Pharmaindustrie und als Standard verankert. Bis vor Corona.
Es ist offensichtlich, dass in wenigen Monaten Forschung und Entwicklung die Sicherheit eines Impfstoffes nicht gewährleistet werden kann. Bemerk-enswert in diesem Zusammenhang ist, dass von Impfstoffproduzenten ein Haftungsausschluss beantragt wurde. Details werden der Öffentlichkeit aber vorenthalten. Auf jeden Fall haben alle Produkte nur eine befristete Notfallzulassung bekommen.
Der Solidaritätsgedanke
Das Argument sich aus Solidarität anderen gegenüber impfen zu lassen ist nicht stichhaltig. Es gibt zwei Arten von Impfwirkungen. Die sterile Immunisierung und die klinische Immunisierung. Die sterile Immunität bietet Schutz vor der Weitergabe, die klinische garantiert einen milderen Verlauf der Krankheit. Keiner der aktuell verfügbaren Corona-Impfstoffe bewirkt eine sterile Immunität. Somit können auch geimpfte Personen das Virus weitergeben.
Fazit
Sämtliche verfügbaren Corona-Impfungen befinden sich erst am Anfang der Studienphase. Belastbare wissenschaftliche Daten über Wirksamkeit und Nebenwirkungen werden erst in einigen Jahren verfügbar sein. Eine differenzierte Nutzen-Risiko-Analyse ist zurzeit nicht möglich.
Meine ganz persönliche Haltung
Über die Beweggründe unserer Regierung, diese Impfung, trotz aller genannten und bekannten Vorbehalte, so zu pushen, kann nur spekuliert werden. Tatsache ist, dass der Regierung mit dem Covid-19-Gesetz eine gefährliche Machtfülle übertragen wird. Bei einem JA kann der Bundesrat gemäss Art.1 bis Ende 2031 ‘in dringenden Fällen’ Beschlüsse fassen ohne den Einbezug des Parlaments. Das bedeutet, er kann weiterhin will-kürlich und alleine über Einschränkungen des wirtschaftlichen und gesell-schaftlichen Lebens entscheiden.
Nicht nur, dass alle Massnahmen gravierende psychische, körperliche und soziale Kollateralschäden verursachen, sie kommen für grosse Bevölkerungsteile faktische einem Impfzwang gleich.
In unserer Verfassung steht unter Art.10, Absatz 2 wörtlich: Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit. Es sollte also jeder Person das Recht zugestanden werden, ihre eigene Nutzen-Risiko-Analyse zu machen, aufgrund derer sie einen Impfent-scheid trifft. Mit den Worten von Jean-Jacques Rousseau: Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."
Aus den hier dargelegten Gründen plädiere ich für ein dezidiertes NEIN, am 28. November!
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und wünsche freudvolle Herbsttage.
Mit herzlichen Grüssen
Alex Keller
PS: Dieser Text kann gerne an Interessierte weitergeleitet werden. Wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich die Bücher von unabhängigen Wissenschaftlern. Beispiele: - Corona-Impfstoffe, Rettung oder Risiko von Clemens G. Arvay - Impfen: Pro & Contra von Martin Hirte
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